Franz von Paola

April 2nd, 2008
Gedenktag katholisch: 2. April
     nicht gebotener Gedenktag
Name bedeutet: der Franke (latein.)
Einsiedler, Ordensgründer
* 27. März 1416 (1438 ?) in Paola bei Cosenza in Italien
† 2. April 1507 in Plessis-les-Tours in Frankreich

Francesco d’Alessios Eltern hatten befürchtet, keine Kinder haben zu können; als aber ihr Gebet zu Franziskus von Assisi mit einer Schwangerschaft endete, versprachen die dankbaren Eltern, ihr Kind nach diesem Heiligen zu benennen; als der kleine Junge schwer erkrankte, versprachen die Eltern, im Falle einer Heilung solle er ein Jahr lang die Franziskanerkutte tragen.

Mit dreizehn Jahren ließ Francesco sich als Oblat in das Franziskanerkloster S. Marco Argentano in Cosenza aufnehmen und fiel dort bald durch seine Frömmigkeit, seine asketischen Neigungen, seinen Gehorsam und durch kleine Wundertaten auf. Mit Fünfzehn verließ er das Kloster, um als Einsiedler in einer Felsengrotte nahe seines Heimatortes Paola zu leben. Bald schon wurde seine Höhle zu einem Ort, wo viele Menschen Rat und Hilfe suchten; andere kamen, um ebenso wie Franz zu leben. 1454 errichtete er ein Kloster für sich und seine Gefährten; beim Bau soll er mit vielen Wundern geholfen haben.

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Hugo von Grenoble

April 1st, 2008
Gedenktag katholisch: 1. April
Name bedeutet: der Denker (althochdt.)
Bischof von Grenoble
* 1053 in Châteauneuf-sur-Isère bei Valence in Frankreich
† 1. April 1132 in Grenoble

Hugo, Sohn der Adelsfamilie von Châteauneuf, wurde Kanonikus an der Kathedrale in Valence. Er begleitete Hugo von Dié 1079 zum Reformkonzil nach Avignon, der ihn förderte. 1080 wurde er Bischof von Grenoble. Zwei Jahre nach seinem Amtsantritt zog er sich von den vielen Problemen in seiner Diözese zurück als Novize ins Benediktinerkloster La Chaise-Dieu; nach einem Jahr ging er auf Geheiß von Papst Gregor VII. zurück nach Grenoble. Er bekämpfte die Simonie, setzte sich für die Eigenständigkeit seines Bistums ein gegenüber dem Bischof von Vienne in umstrittenen Besitzfragen und gegenüber den Herren von Albon und förderte die Gründungen der Regularkanoniker in St-Martin-de-Miséré und St-Joire.

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Philipp von Hessen, “der Großmütige”

March 31st, 2008
Gedenktag evangelisch: 31. März
Name bedeutet: der Pferdefreund (griech.)
Landgraf von Hessen
* 13. November 1504 in Marburg in Hessen
† 31. März 1567 in Kassel in Hessen

Schon als Kind verlor Philipp seinen Vater, im Alter von 13 Jahren übernahm er 1518 das Amt als Landgraf nach Auseinandersetzungen über die Regentschaft seiner Mutter. Mit 17 Jahren nahm er am Reichstag in Worms teil, wo sich Martin Luther vor dem Kaiser zu seinen Lehren bekannte. 1524 bekannte sich Philipp öffentlich zu den Lehren der Reformation. Im Oktober 1526 rief er eine Synode in Homberg bei Efze zusammen, auf der von Laien und Theologen zusammen die Reformation in Hessen beschlossen wurde; für Philipp bedeutete die Erneuerung der Kirche zugleich die “Förderung des gemeinen Nutzens”. Im Jahr darauf wurden die Köster säkularisiert, teilweise in Hospitäler umgewandelt, das Kloster Marburg zur ersten evangelischen Universität gemacht. Die Klöster und der Adel stemmten sich nachhaltig gegen die Reformation in Hessen, aber Philipp überwand mit erstaunlicher Zähigkeit den teils Jahrzehnte dauernden Widerstand.

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Johannes Klimakos

March 30th, 2008
Gedenktag katholisch: 30. März
Gedenktag orthodox: 30. März
Name bedeutet: Gott ist gnädig (hebr.)
Abt des Katharinen-Klosters auf dem Sinai, Einsiedler
* um 570/579 in Palästina (?)
† nach 600 auf dem Sinai

Johannes lebte ab dem 16. Lebensjahr mit einer Gruppe von Einsiedlern auf dem Berg Horeb / Sinai, später ganz allein in einer einsamen Höhle. Viele Mönche schlossen sich ihm an, Papst Gregor der Große erbat sein fürbittendes Gebet. Um 638 wurde er Abt des Katharinen-Klosters auf dem Sinai und Führer aller Einsiedler in Palästina, nach vier Jahren gab er die Leitung des Klosters an seinen Bruder ab, um wieder als Einsiedler zu leben.

Sein berühmtes Werk “Climax”, “die Leiter”, worin er in 30 Sprossen (Kapiteln) - entsprechend den 30 Lebensjahren Christi - den Erwerb von Tugenden und die Bekämpfung der Laster beschreibt als Weg zum Paradies und zur Freiheit von Leiden, gab ihm seinen Beinamen.

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Hans Nielsen Hauge

March 29th, 2008
Gedenktag evangelisch: 29. März
Name bedeutet: H: Gott ist gnädig (hebr.)
N: der Sieger über das/aus dem Volk (dänische Form des griech. Nikolaus)
Glaubensbote in Norwegen
* 3. April 1771 in Tune, der Gegend um Sarpsborg in Norwegen
† 29. März 1824 daselbst

Hans Nielsen Hauge arbeitete er auf dem väterlichen Hof. Beim Pflügen hatte er am 5. April 1796 ein eindrückliches Glaubenserlebnis, worauf er den Hof verließ und als Bußprediger durch Norwegen zog. Die rationalistisch geprägte Kirche hatte aber ein Gesetz durchgesetzt, das das Herumstreifen und Wanderpredigen verbot. Hauge gründete deshalb zahlreiche Betriebe, die den Bauern ein Einkommen sicherten und ihm als Teilhaber erlaubten, durch das Land zu reisen. Diese Laienbewegung breitete sich über das ganze Land aus. 1804 wurde Hauge nach einer Anzeige des lutherischen Bischofs in Christiania - dem heutigen Oslo - verhaftet und bis 1811 ins Gefängnis geworfen, 1814 zu zwei Jahren Festungsarbeit verurteilt; wegen seiner angegriffenen Gesundheit wurde die Strafe in eine hohe Geldstrafe umgewandelt. Hauge lebte nun kränklich auf seinem Hof und empfing zahlreiche Besucher.

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Josef Sebastian Pelczar

March 28th, 2008
Gedenktag katholisch: 28. März
Name bedeutet: J: Gott hat hinzugefügt (hebr.)
S: der Verehrung Würdige (griech. - latein.)
Bischof von Przemysl
* 17. Januar 1842 in Korczyna bei Krosno in Polen
† 28. März 1924 in Przhemysl in Polen
Josef Sebastian Pelczar

Josef Sebastian Pelczar   

Josef Sebastian Pelczar studierte in Rzeszów und in Przhemysl, wurde 1864 zum Priester ordiniert und setzte dann seine Ausbildung in Rom fort, wo er Doktor der Theologie und des kanonischen Rechts wurde. Von 1869 bis 1877 lehrte er als Professor am Priesterseminar in Przemysl und von 1877 bis 1899 an der Jagiellonischen Universität in Kraków, deren Rektor er von 1882 bis 1883 war.

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Rupert (Hrodpert) von Salzburg

March 27th, 2008
Gedenktag katholisch: 27. März
     nicht gebotener Gedenktag im deutschen Sprachgebiet
und Österreich: 24. September
Hochfest in Graz-Seckau und Salzburg
gebotener Gedenktag in München-Freising
Diözesankalender Gurk-Klagenfurt, Linz, Regensburg
Gedenktag evangelisch: 28. März
Gedenktag orthodox: 27. März
Name bedeutet: der ruhmreich Glänzende (althochdt.)
Bischof von Salzburg, Glaubensbote in Ostbayern und Salzburg
* in Worms in Rheinland-Pfalz(?)
† 27. März 716 (?) daselbst

Rupert stammte wohl aus der fränkischen Hochadelsfamilie der Rupertiner, wird aber auch als iroschottischer Glaubensbote bezeichnet. Er war Bischof von Worms und profilierte sich dort vermutlich als Gegner der fränkischen Hausmaier. Herzog Theodo von Bayern, verheiratet mit Ruperts Verwandter Folchaid, berief ihn um 693 nach Bayern. Der Herzog unterstützte ihn dann bei seiner Missionsarbeit bzw. bei der Revitalisierung früherer Missionsversuche in der Gegend um Regensburg; dort hat er der Überlieferung nach Theodo getauft.

696 erhielt Rupert den Auftrag zur Mission in ganz Bayern. Rupert ging nach Lauriacum - das heutige Lorch an der Enns in Österreich zur Mission bei den Awaren, scheiterte aber damit. Von Seekirchen am Wallersee aus verhandelte er mit Theodo und dessen Sohn und Mitregenten Theodbert, der auf dem Festungsberg der Stadt Juvavum - dem heutigen Salzburg - residierte. Die beide schenkten Rupert die Salzquelle in (Bad) Reichenhall und die Stadt Juvavum, die eine durch die Völkerwanderung weithin eine verwüstete und verwaiste Ruinenstadt war. Rupert gründete hier nun das Kloster St. Peter, errichtete eine große Kirche an der Stelle des späteren Domes, bewirkte den Wiederaufbau der Stadt, förderte den Salzbergbau, wurde Abt im von ihm gegründeten Kloster St. Peter und erster Bischof der nun nach den Salzquellen Salzburg genannten Stadt.

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Anna Katharina Emmerick

February 9th, 2008
Gedenktag katholisch: 9. Februar
Name bedeutet: A: die Begnadete (hebr.)
K: die Reine (griech.)
Nonne, Mystikerin
* 8. September 1774 in Coesfeld in Nordrhein-Westfalen
† 9. Februar 1824 in Dülmen in Nordrhein-Westfalen

Anna Katharina Emmerick wurde als fünftes von neun Kindern einer armen Familie geboren, die einen kleinen, abhängigen Bauernhof - einen “Kotten” - bewirtschaftete. Sie war zunächst Magd auf einem Bauernhof; arbeitete dann als Wandernäherin und versuchte mehrfach gegen den Willen ihrer Eltern in ein Kloster einzutreten; schließlich trat sie 1802 ins Augustinerkloster in Dülmen ein. Ihre letzten Lebensjahre waren geprägt von schwerer Krankheit; 1813 wurde ihre Stigmatisierung öffentlich, sie hatte biblische Visionen. Große Verehrung und zugleich schwere Verleumdungen waren die Folge. Eine ihrer Visionen enthüllte ihr das Grab und das Wohnhaus von Maria in Ephesus. Clemens von Brentano schrieb in den Jahren 1818 bis 1824 Anna Katharina Visionen auf und veröffentlichte sie - mit eigenen Anteilen - unter dem Titel “Das bittere Leiden unseres Herrn Jesus Christus”; das Buch wurde zu einem Hauptwerk der katholischen Spätromantik.

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Gregor von Nazianz, “der Theologe” (der Jüngere)

January 2nd, 2008
Gedenktag katholisch: 2. Januar
gebotener Gedenktag
Todestag: 25. Januar
Gedenktag evangelisch: 8. Mai
Gedenktag anglikanisch: 2. Januar
Gedenktag orthodox: 25. Januar
Übertragung der Reliquien von Ariada
nach Tsar’grad: 19. Januar
Gedenktag armenische Kirche: 27. Januar
27. Oktober
Name bedeutet: der Wachsame (griech./latein.)
Erzischof von Konstantinopel, Kirchenlehrer
* um 330 auf dem Landgut Arianz bei Nazianz, dem heutigen Güzelyurt in der Türkei
† 25. Januar um 390 daselbst

Gregor war ein reicher, gebildeter Adliger, geboren auf dem bescheidenen Landgut Arianz bei Nazianz in Kappadokien. Seine Mutter Nona war eine fromme Christin, die ihren Mann, Gregor von Nazianz den Älteren, zum christlichen Glauben brachte. Erst spät kam Gregor auf die Welt. Er studierte in Cäsarea - dem heutigen Kayseri, in Alexandria, wo er Athanasius kennenlernte, und gegen 348 in Athen, wo er er Basilius begegnete, mit dem ihn eine lebenslange innige Freundschaft verband, und wo er den späteren Kaiser und Christenverfolger Julian Apostata kennen lernte, dessen Untaten er prognostizierte.

Durch seinen Vater wurde er 360 getauft und zum Priester geweiht. Danach begab er sich in die Einsamkeit zu Basilius, der mit einigen Gleichgesinnten am Fluss Iris in strenger klösterlicher Zucht lebte. Ungern trennte er sich, als ihn sein Vater 362 nach Nazianz zurück rief, damit er ihm in seinen bischöflichen Angelegenheiten beistehe.

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Adam

December 24th, 2007
Gedenktag katholisch: 24. Dezember
Gedenktag evangelisch: 24. Dezember
Gedenktag armenische Kirche: 26. Juli
Name bedeutet: Mann aus Erde / Mensch (hebr.)
Urvater der Menschheit
Michelangelo: Erschaffung des Menschen. Fresko von 1508 - 1512 in der Sixtinischen Kapelle im Vatikan

Michelangelo: Erschaffung des Menschen. Fresko von 1508 - 1512 in der Sixtinischen Kapelle im Vatikan

Adam und Eva waren nach dem biblischen Schöpfungsbericht in 1. Mose 2, einer theologischen Lehrerzählung, die Stammeltern der Menschheit. Als Nebel das Land befeuchtet hatte, konnten Sträucher und Bäume wachsen, da bildete Gott den Adam aus dem Lehm der Ackererde und blies ihm den Lebens-Odem ein. Gott pflanzte dann den Garten “Eden”, das Paradies, mit den vier “Paradiesströmen” Geon, Physon, Euphrat und Tigris, mit dem Baum des Lebens und dem Baum der Erkenntnis. Adam wurde in den Garten gesetzt und erhielt das Gebot, nicht vom Baum der Erkenntnis zu essen. Dann wurden die Tiere erschaffen, und Adam gab ihnen ihre Namen. Nachdem unter den Tieren kein rechter Gefährte für Adam zu finden war, unternahm Gott einen zweiten Versuch: Adam wurde in tiefen Schlaf versetzt, aus einer Rippe wurde Eva erschaffen. Read the rest of this entry »